Beiträge von modparlor

    Das wäre mir damals mit einem Keyless System nicht passiert, dass ich den Schlüsselbund aus dem Zündschloss abgezogen habe, als ich unsere Jacken am Verstauen war. Leider habe ich den Schlüssel dabei zwischen die Jacken gelegt und die Klappe geschlossen.

    Das ist mir tatsächlich auch schon passiert. Auf meiner Portugal tour. Musste mir im Supermarkt in der Nähe einen China-Werzeugkasten besorgen und mühevoll in 2 Stunden Arbeit mit Feuerzeugen von Passsanten und ähnlichen Stunts die rückwärtigen Schaniere auseinandernehmen. Die Reparatur war auch nochmal ein Staatsakt und jetzt hab ich lange dünne Bolzen und einen kleinen Imbusschlüssel als Scharniere. Mit Sekundenkleber nachfixiert. Die Schaniere selbst sind natürlich total angeknabbert. :D Nicht schön, aber ich bin an dem Abend noch an meine Sachen gekommen. Das passiert mir auch nicht nochmal. Flacher Ersatzschlüssel im Brustbeutel oder um den Hals gehangen ist wahrscheinlich die beste Lösung.

    Hier der erste Bericht zu dem Maleur.

    Jetzt wisst Ihr, warum ich als Computer- und IT Experte nur mechanischen Schlössern traue.

    8)

    Givi Monokey Topcase + Ersatzschlüssel und gut ist. Kein überteuerter Piaggio oder sonstiger Elektroniknippes der rumzickt, ausfällt oder gar nicht mehr aufgeht wenn das Akku alle ist.


    DIe neuen großen 530er Empies sind mir auch total suspekt. Zu vieles daran ist voll integriert in elektronisches Zeug über das man keine Kontrolle hat. Da bleib ich doch lieber bei meiner gebrauchten von 2017.

    Budget Gepäcklösung, Deluxe Premium Edition

    Siehe Profilbild. :)


    ...


    Bei meiner Portugaltour und einer Reise nach Ostdeutschland letztes Jahr bin ich voll auf eine ausgefeilte Budgetlösung gegangen.

    Die bleibt mein Standard.

    Das ganze sieht so aus:

    Givi v56 Topcase + 140 Liter Milteck Seesack, US Modell + Imprägnierwachs + ca. 5m Reepschnur (3-4mm) + Materialschraubkarabiner = Fett Stauraum zum Budgetpreis und ohne aufwändige Montage.


    Dazu hat sich eine eine Expressschlinge und ein Schraubkarabiner als Tragegriff als sinnvoll erwiesen.


    Stauraum ist unschlagbar, ich komme mit meinem Topcase und dem großen Seesack faktisch auf 200L und preislich ist's trotzdem am unteren Ende (ca. 80 Euronen, je nachdem wie fancy man sich die Karabiner, Schlinge und die Reepschnur aussucht).

    Besser wird's nicht.

    So wird's gemacht:

    4 Prusik Reepschnurösen an den Rücksitzhaltegriffen. Vorher die Griffe an den entsprechenden Stellen mit Tesafilm umwickelt, dann die Prusikknoten drumgebunden und ordentlich mit Sekundenkleber fixiert (deshalb das Tesaband, damit die Griffe nicht verhunzt werden).



    Dazu zwei Reepschnüre gleicher Stärke (3 oder 4 mm, weiß nicht mehr genau, im Zweifel 4mm) kreuz und quer mit zwei Schraubmaterialkarabinern befestigt. Die Karabiner sind auch mit Tesa und mehrfach gewickelter Reepschnurschlaufe und Sekundenkleber an den Strippen fixiert, damit sie nicht herumrutschen und ich schnell die Strippen an- und abhaken kann.


    Der Seesack wird mit einem Klotz Imprägnierwachs - gibt's für ein paar Euro im Interweb - eingerieben und dann mit einem Bügeleisen, einer Heizpistole oder einem heißen Fön imprägniert. Am besten 2-3 Schichten. Dauert eine Weile, braucht Geduld und etwas Ausdauer und kann im Sommer auch sehr heiß werden, aber danach ist der Seesack deutlich wassergeschützter. ... Vielleicht kann man den Sack auch mit industrieller Srpühimprägnierung behandeln, aber für mich hat das Wachs gereicht. Ist auch umweltfreundlicher so.

    Bei kleineren Reisen mit weniger Gepäckbedarf ersetze ich den Seesack durch ein Rackpack von Ortlieb. Das ist deutlich kleiner und teurer, hatte ich aber schon in meiner Ausrüstung. Das Rackpack schnalle ich mit exakt der gleichen Methode fest wie den Seesack.


    Die vielen Vorteile dieser Lösung

    1.) Preis/Leistung absolut unschlagbar. Da geht nix mehr.


    2.) Gute Qualität, robust, haltbar und leicht zu reparieren/ersetzen wenn man sich mit Knoten auskennt oder schlau macht und gute Reepschnur und Karabiner benutzt.


    3.) Sehr gut ist diese Lösung auch für sperriges Gepäck, wie Freitauchflossen, Neoprenanzug, Kitesurfgurt, Zelt, Yoga- und/oder Deluxe Isomatten (das hatte ich alles schon dabei, vieles davon gleichzeitig).


    4.) Praktisch ist auch, das man in einem Arbeitsgang sein gesamtes Gepäck auf- und abladen kann. Unpraktisch ist natürlich der ein fette Seesack, bei dem man auf jeden Fall geplant und strategisch Packen sollte. Es ist nervig, auf der Rast erstmal einen Meter tief nach irgendwas zu kramen, das man für die Reise unterwegs eigentlich griffbereit braucht. Sowas war bei mir aber alles im Topcase.


    5.) Der monströse Seesack ist so schwer und unhandlich, dass Gelegenheitsdiebe die Finger davon lassen. Ich hab' meine Empie mit Gepäck auch ab und an mal ein paar Minuten aus den Augen gelassen ohne irgendwelche Probleme und auch ohne große Sorgen um's Gepäck.


    6.) Die Lösung selbst ist super flexibel und kann auch für kleinere Taschen oder anderes sperriges Gepäck von Baumarkt oder sonstwo herhalten. Die Schlaufen und Strippen mit Karabinern gehören zu meiner Alltagsausstattung und kommen immer wieder zum Einsatz.


    7.) Hat man gerade kein Gepäck, faltet man den Seesack zusammen und legt ihn unter den Sitz oder ins Topcase. Mit Koffern ist das schwierig.


    8.) Detscht man mit dem Seesack irgendwo gegen, weil das Körperschema noch nicht auf Gepäck gepohlt ist, geht nicht gleich irgendwas kaputt. Der Seesack ist aus Stoff und gibt nach.


    Ich werde wahrscheinlich nie eine andere Lösung verwenden. Allerdings werde ich bei längeren Reisen wahrscheinlich in Zukunft eher kleineres Gepäck nehmen. Neoprenanzug, Kiteharness, Freitauchflossen und Co. müssen nicht zwingend mit auf die große Reise, wahrscheinlich ist es stressfeier große Strecken ohne das zu fahren und die Sachen dann vor Ort auszuleihen.


    Fotocollage:

    Einige Fotos hab' ich gleich nach der Montage gemacht, da hängen noch längere Reepschurenden raus - die hab' ich mit der Nagelschere gekürzt und mit'n'm Feuerzeug oder Sekundenkleber wieder versiegelt. Das Foto unten (auch mein Profilbild) ist in Lissabon aufgenommen, da war ich schon knapp 6 Wochen unterwegs.


    mp3-gepaeckloesung.jpg

    "[...]
    Tag 1 - Saarland - Tittisee (ca 360km)

    Tag 2 - Tittisee - Rheinfälle - Tittisee (ca 200km)

    Tag 3 - Tittisee - Saarland (ca 380 km)
    [...]
    "


    Oooh, wie süüüüß!

    😛😛😉😉

    (Portugal Tour 2022)

    Ok, Scherz beiseite. Schöne Tour. Vielleicht biste ja auf den Geschmack gekommen - auf Fernreisen mit Empie mein ich, nicht auf ausgekugelte Arme (Autsch!). Und mit Zelt. *Das* hab ich noch nicht gemacht, obwohl ich mir jetzt nach der Portugaltour eigens ein Ein-Mann-Zelt besorgt hab. Das kommt auch irgendwann zum Einsatz, vielleicht schon dieses Jahr. Der Witz ist aber, dass Campingplätze inzwischen oft messbar teurer sind als Billig-AirBnBs. Es sei denn, man campt wild. Was ich persönlich nur an einsamen Stellen in Südeuropa und komplett *ohne* offenes Feuer empfehlen würde.

    Arm ausgekugelt ist nicht fein. Freut mich, das Du halbwegs heile davon gekommen bist, ebenso wie Dein Gefährt. Und grobe Schotterpisten sind wirklich nicht so einfach für ne Empie, das hab' ich auch schon gemerkt. Hab' mich auch schon 1 oder 2 mal fast auf die Klappe gelegt dabei. Ne Enduro oder Scrambler oder ein Geländeleichtkrad sind da hilfreicher.

    "[...] Leider ist das Multimedia System aber komplett ausgefallen. Ich haben im Display also nur noch 3 Menüpunkte. Kein Navi, keine Musik, kein Handy. Auch in den Einstellungen ist der Punkt gänzlich weg. Als ob das PMP/Mia System nicht mehr da ist.


    Die Werkstatt hat den Roller dann an den Computer angeschlossen und kommt nicht in die Steuergeräte vom Multimedia System rein.


    Auch wird angezeigt, dass die Motorsteuerung ein Update benötigt. Dieses lässt sich aber nicht installieren, da Batteriespannung zu niedrig. Die Kollegen haben dann 3 Batterien angeschlossen und trotzdem die selbe Meldung.


    Nun ging eine Mail an Piaggio raus und ich muss mal wieder warten."

    Das ist das fundamentale Problem mit komplexem Elektronik-Nippes in Kraftfahrzeugen. Mechanische Instrumente sind da robuster und zur Not kann man die wahrscheinlich mit Uhrmacherwerkzeug wieder reparieren. Wenn irgend ein Chip oder Digitaldisplay rumzickt, ist man da als Otto-Normalo auf den Hersteller angewiesen. Das ist auch einer der Gründe, warum ich immer eine gesunde Portion Skepsis mitbringe, wenn kritische Instrumente einen Microcomputer brauchen, um korrekt zu funktionieren.

    Das Einschlafproblem hab ich auch manchmal.
    Eine weitere mögliche Ursache können zu eng geschnallte Handschuhe sein. Ich achte inzwischen darauf, dass ich den Klettriemen unterhalb des Handballens nicht zu stramm schließe, seit dem ist sind Probleme mit den Handgefühl deutlich überschaubarer.

    Portugal Tour 2022 abgeschlossen

    Die Heimat hat mich wieder. Vorgestern bin ich von Chateauroux aus in 9 Stunden direkt nach Hause durchgebrettert. Ging ganz gut, abgesehen von etwas abenteuerlichen Verkehrsverhältnissen im Großraum Paris denen ich mit wohldosierter Scooter-Anarchie begegnet bin.

    Die Tour ging insgesammt 7 Wochen und lief im großen und ganzen genau so wie geplant. Gepäck würde ich beim nächsten mal nicht so viel mitnehmen, allerdings hatte ich ja auch Kiteausrüstung und meine großen Freitauchflossen mit dabei. Für eine solche Reise reicht ein 90L Rackpack locker aus. Sollte ich diese oder eine ähnliche Tour nochmal machen, bleibt der große Seesack zuhause.

    Die Empie hat sich prächtig gehalten, ich hab' jetzt aber 21000KM auf dem Tacho und bin wahrscheinlich ca. 7000km gefahren. In den nächsten Wochen bring ich sie zur Inspektion, mal gucken was mein Dealer des Vertrauens dazu sagt.

    Fazit: Eine Empie eignet sich auch für waschechte Fernreisen durch mehrere Länder. Also einfach mal machen, wenn Ihr Lust dazu habt.

    Hier nochmal der Link auf die Fotogallerie. Das meiste ist eingepflegt, vielleicht lade ich noch ein paar Videos von meiner Actioncam mit in die Gallerie.

    Vielen Dank auch für Eure Anteilnahme und Euer Feedback, das war ermutigend und hat Spaß gemacht.

    Portugal Tour, noch ne interessante Geschichte:

    Zweiter Abstecher nach Sagres, Rückfahrt, nachdem ich den Jungs aus Deutschland meinen kleinen Kradbezinkanister geliehen hatte, damit die ihr Mietauto wieder flottkriegen (siehe vorletzten Bericht), fahr ich gen Burgau und sehe links von mir am Himme drei hell leuchtende Punkte und wunder mich, warum die Flugzeuge / Hubschrauber im Verband fliegen und rückwärts leuchten. 20 Sekunden später wird mir klar, das ich gerade großen Weltraumschrott beim Absturz beobachte. Total faszinierend. Die Show ging mindestens 2 Minuten und über mehrere hundert Kilometer, bestimmt bis jenseits von Tarifa. Sehr beeindruckend

    Heute hab' ich mal bei Google nachgehakt. Und Bingo: An der portugisischen Algarve ist an dem Abend eine chinesische Rakete verglüht. Hier ein Bericht.

    Portugal Tour, Freitag, den 24.6.2022 - Längerer Aufenthalt und Reifenwechsel in Lissabon beschlossen

    Heute hab' ich die Entscheidung gefällt: Ich bleibe bis Dienstag in Lissabon und Umgebung. Auch weil ich den Hinterreifen jetzt doch erneuern lassen werde. Die Entscheidung fällt mir super leicht, weil es in Lissabon noch viel zu entdecken gibt. Das lokal Piaggio-Center erwartet mich Montag morgen und will bis zum Ladenschluss den Schlappen gewechselt haben. Passt.

    Heute bin ich 90 Minuten in der Stadt rumgegurkt und hab eine ganze Reihe von Fotos gemacht und den urbanen flair von abgerockter post-moderner Wohnarchitektur und anderen Interessanten Sachen eingefangen. Danach hab ich noch zu Fuss die Altstadt erkundet und mich in diversen Cafes und Foodcourts verlustiert. Fotos und Videos gibt's in der Gallerie.

    Mal sehen, was sich die Tage noch ergibt. Spätestens Sonntag will ich mich auch ins Nachtleben stürzen und mal wieder Argentinischen Tango tanzen gehen. Ist schon ne ganze Weile her und ich muss mal wieder ein paar hübsche Frauen im Arm haben - das Singleleben geht eben nicht ganz ohne eine Mindestdosis an Mädels.

    Am nächsten Dienstag werde ich dann möglichst nah an der Luftline bis nach Deutschland Strecke machen.
    Mein grober Plan für die Rückreise sieht folgendermaßen aus:

    Di. 28.6.2022

    Lisboa - Salamanca


    Mi. 29.6.2022

    Salamanca - San Sebastian


    Do. 30.6.2022

    San Sebastian - Tours, France


    Fr. 1.6.2022

    Tours - Charleroi, Belgien


    Sa. 2.7.2022

    Charleroi - NRW Deutschland (trautes Heim)

    Stay tuned!

    Portugal Tour, Statusupdate vom Donnerstag, den 23.6.2022

    Burgau, Lagos, Salema

    Nach meiner Weiterfahrt von Arrifana nach Burgau bei Lagos am 2. Juni und noch zwei Nächte in dem westlichen Nachbarort Salema ist heute die Zeit der Abreise aus dem Großraum Lagos gekommen. 21 Tage tolle Begegnungen, insgesammt 5 Kitesurf Tage in der Bucht von Lagos (sehr fein!), täglich morgens Yoga (bin jetzt etwas weniger steif ... wird weitergemacht) und viele tolle Gespräche mit Briten (vielen Briten), Deutschen (viele Deutsche), Niederländer, Amis, Belgier, Italiener und natürlich Portugiesen. Nette typen, hübsche Surf- und Yoga Mädels und Frauen und leckeres Essen. Und vieeeel Zeit zum Chillen. So muss das.


    Zwei Abstecher nach Sagres - das alte Ende der Welt - der "Stirnhöcker" der Iberischen Halbinsel, beim zweiten Besuch einen schicken Sonnenuntergang angeschaut (siehe Gallerie). Bei der Fahrt nach Salema kommt mir auf der engen steilen Bergstraße eine Kuh entgegen. Lustig. Foto gemacht. (siehe Gallerie).


    Jetzt mache ich mich langsam auf den Rückweg nach Deutschland. Station 1 der Rückreise ist ...


    Lissabon!

    Schon viel gehört und jetzt bin ich seit etwas über einer Stunde da. Im Zuckeltempo von der großen Ostbrücke über die Bucht (siehe Gallerie) bis ganz ans nördliche Westend von Lissabon. Du meine Fresse, was für eine geile Stadt. Die Mythen und Legenden haben durchaus Substanz. Für die, die es nicht wissen: Lissabon gilt als eines der aktuellen Digi/Software Zentren Europas. Yepp. Punktlandung kann ich nur sagen. Denkt Euch Berliner Vibe, Hamburger Optik mit Portugiesischem Wetter. Hier gibt's viel zu sehen und ich bin geneigt, 2 Nächte oder vielleicht sogar 3 hier zu verbringen. Es ist 18:00 Uhr Lokalzeit, ich sitze in einem Cafe in einem gentrifizierten alten Industrieviertel im Lissaboner Westend und schreibe diese Zeilen. Keine Frage, wie geahnt und gehört ist diese Stadt 120% ISO & CE zertifiziert Hippster Compliant. Mich wundert nur, das die große Lissaboner Bucht nicht total mit lokalen Kitern verseucht ist. ... Lokales Kiteverbot? Keine Ahnung. Muss ich mal erforschen. ... Fotos? ... genau: siehe Gallerie.


    Kleine Unfälle, Pannen und was so passieren kann auf einer Empie-Tour:

    OP am offenen Topcase in Lagos

    Stadttag in Lagos. An der Empie die Schutzkleidung ausgezogen, Algarve-kompatibel mit Teva Sandalen und Sommerhoste eingekleidet. Schicker Gang durch die Stadt, Burger vertilgt, ein bißchen Web-programmiert (mein Tauschgeschäft, das mir Unterkunft und Kitesessions bezahlt) und noch ein längerer Spaziergang durch die Lagos Marina und zum Strand. Schick Fotos gemacht ... siehe Gallerie. Komme um 20:00+ zurück zu Empie. Will mich wieder umziehen und merke ... Topcase Schlüssel im Topcase eingeschlossen. ... Suuuuper. ... Oh Herr, schmeiß Hirn vom Himmel. LOL!. Lange überlegt, ob ich ohne Schutzkleidung nach Burgau fahren soll um dann am Montag (es ist Samstag Abend :( ) bei irgend einem lokalen Scooterhändler mein Nagelneues v56 Givi Topcase knacken zu lassen. Entscheide micht, das Case gleich vor Ort zu knacken. Google fragen, zur Tanke um die Ecke, nach Werkzeug gefragt, Google Translate to the rescue. Die können mir nicht helfen. Ich also zu Fuss zum Supermarkt (800m entfernt), zu dem ich eh wollte, decke mich mit ein paar Sachen ein und einem kleinenn China Werkzeugkoffer für 23 Euronen. Zurück zum Scooter und ran ans Werk, in mühevoller Arbeit die Scharniere an meinem schönen neuen 56L Givi Topcase (*schnüff*) aufzuprokeln um die Scharnierstifte rauszuziehen. Nette Briten und nette Franzosen geben mir ein Feuerzeug mit dem ich das Plastik zwischendurch warm mache und ein total nettes Pärchen aus Süddeutschland steht mir bei und der junge Mann hilft mir ein gutes Stück weiterzukommen. Nach 2 Stunden Anstrengnung sind die Scharniere aufgeknabbert, die Stifte rausgezogen (echt nicht so leicht) und meine Kradhose mitsammt Kradschlüsselbund hinten rausgezogen. Es ist 23:30 als ich endlich loskomme. Am nächsten Dienstag bin ich zum Baumarkt und hab mir lange dünne Schrauben, Muttern und Sekundenkleber besorgt, und die Scharniere wieder halbwegs instandgesetzt. Hässlich wie die Nacht, aber tut seinen Zweck. Heute morgen in Salema hab ich den Plastikkoffer entsorgt und das Werkzeug in einen Nylonbeutel verstaut. Bin jetzt mit Werkzeug ganz brauchbar ausgestattet.


    Entspannte Kuh auf der Straße

    Rückfahrt von meinem zweiten Sagres-Abstecher. Es ist dunkel und am Ortsausgang will ich tanken. Eine Gruppe Süddeutscher steht mit Ihrem Mietmerzedes an der Automatemtanke und will eine Wasserflasche mit Diesel füllen. ... ??? ... Die Karre der Kumpels steht wohl um die Ecke und hat keinen Sprit mehr. Und grad hat man gemerkt, das die Plastikflasche nicht am Einfüllstutzen wird vorbeikommen. Ambitionierter Empiefahrer to the rescue! Ich entleere meinen 1,5 Liter Notkanister in meinen Tank und leihe den jungen Wilden den Kanister mitsammt Einfüllstutzen, damit sie ihren Kumpelst Diesel bringen können. 20 Minten später ist auch der zweite Wagen an der Tanke. Wir schwatzen noch etwas, die jungs spülen meinen Kradminikanister sauber (will kein Diesel in meinem Super), bedanken sich überschwenglich und rücken glücklich ab. Ich lasse den Kanister trocknen und werde ihn morgen wieder mit Super füllen. Damit mir nich das gleiche passiert wie denen. :)


    Gepäck ist abgängig

    Abfahrt aus Burgau, nach Frühstück und Abschiedsrunde in der Ocean Spirits Lodge. Neoprenanzug, Kite-Gurt und Kite-Weste sind außen am großen Seesack festgebunden, damit sie im Fahrtwind nach der Finalwäsche 32 Stunden vorher noch austrocknen können. Ca. 5 Kilometer östlich von Portimao staune ich, wie gut ich den Verkehr im Rückspiegel sehen kann. Ran an den Standstreifen, umgedreht und ... alles oberhalb vom Seesack weg. Provianttasche, Neo, Gurt, Weste ... alles hinfort. .... Craaaaap. Gewendet - scheißegal, in Portugal sind Verkehrsregeln eh nur grobe Richtlinien und dann mit Warnblinker den Standstreifen entlang zurückgefahren. Nach ca. 3 Kilometern sehe ich mein Zeug auf der rechten Spur liegen. Die Autos machen einen

    respektvollen Bogen um das schwarze Etwas. Der Anzug war auf links gedreht und ist am Innenfutter etwas aufgeschuppert. Passiert, wenn man bei 100kmh runterfällt. Der Gurt hat nix abbekommen und die Provianttasche sieht aus wie aus'm Mixer. Meine schicke Edelstahlisoflasche hat aber nix abbekommen. Ich hab' die Schnauze gestrichen voll und mache einen Repack meiner Sachen und packe jetzt alles and Kitesurfkram mit in den Seesack. Offenbar habe ich das Bündel schön kompakt zusammengeschnallt, aber nicht am Seesack befestigt. Nach 20 Minuten Schadensbegutachtung, Begrenzung und Neupack Wende ich und mach mich wieder auf den Weg in Richtung Lissabon. Nach einem Tankstop werde ich auf der schönen einsamen Mautstraße nach 40 Minuten so Müde, dass ich wieder ranfahre und mich für 15 Minuten ins Grass lege. No f*cking way lande ich heute noch im Graben nach der Gepäckaktion. ... Oder doch?


    Leitplanke: 1, Empie: 0, Kradhose, Armidleggins & Level 2 Viscopolster: War da was?

    Auf dem Weg von Faro nach Norden komme ich über Berge. Es regnet und mir wird kalt. Klarer Fall von Fleecepullover. Ich ziehe zu schnell auf den Standstreifen und lande mit einem Rad im Gulli und meine Empie macht 2-3 Meter Bekannschaft mit der Leitplanke. Mich kann nix mehr schocken. Relativ gelassen stelle ich ein paar Schrammen am Kotflügel und auf der rechten Hinterseite fest. Meinen eingedetschen Blinker (bei der Probefahrt) hab' ich noch nicht lackiert, deshalb wird das ein Abwasch wenn ich wieder in Deutschland bin. Mein Knie ist auch gegen die Planke gekommen, aber die obszön teure schweizer AAA Rokker Kradhose, die Kevlarunterhose und das viscoelastische Level 2 Kniepolster sorgen dafür, dass ich faktisch kaum was merke und man noch nicht einmal lose Fäden sieht. Die Bauchlandungen beim Kiten hatten mehr wumms. Es lohnt sich, bei der Sicherheit nicht am falschen Ende zu sparen. Ich mache Fotos von den Schrammen ( bladiblah Gallerie ). ziehe meinen Fleecepullover drunter und fahre weiter.


    Meine Empie ist jetzt Schlachterprobt. :)


    Es wird nie langweilig. Der Spaß überwiegt aber um Größenordnungen und meine Empie hält sich prächtig.

    Kilometerstand?

    18500, rauf von 9500 als ich sie im März zu meiner ersten Runde gestartet hab. Mindestens 5500 davon sind von dieser Tour. Mal sehen wie weit der Zähler noch geht.


    Reifen?

    Geht noch. Nicht schön und ein TÜV-Spießer würde vielleicht nörgeln, aber ich seh' das noch im grünen Bereich. Ich werde wahrscheinlich den Reifen bei der Inspektion in Deutschland wechseln lassen. Ich bin jetzt auf Portugal-Metrik geeicht, das muss also so passen. 8-)


    Öl?

    Vor ner Woche 1x nachgefüllt, Aus dem 500ml Ölkanister, den ich dabei hab'. Das wird höchstwahrscheinlich bis Deutschland reichen.


    Verkehr in Portugal

    Mautstraßen sind so premium und leer, dass man aufpassen muss, dass man nicht einschläft (siehe oben).

    Fahrspuren gelten für Kräder hier nicht so. Scooter und Co. wuseln sich im Stadtstau durch. Ich benehme mich hübsch fein deutsch und artig. Will mit meinem Seesack keine Außenspiegel mitnehmen. Ein paar Ausnahmen mache ich dann aber doch. Autos gehören aus der Innenstadt verbannt. Die Empie macht sich in engen Gassen wie in Lagos oder Salema natürlich hervorragend.


    Die Max-Max mäßig abgerockten Kleinbusse, mit denen wir zur Lagune zum Kiten fahren, würde in Deutschland der TÜV nicht nur gleich dabehalten sondern umgehend zum Schutz der Allgemeinheit in die Schrottpresse hieven. Nix für schwache Nerven.




    Soweit der Stand der Dinge.


    Ich schau mich noch ein bißchen um, mach ein paar Fotos und fahre dann zu meinen Airbnb in ... Moment ... 28km Entfernung! Hoppla. Doch nicht so nah. Ok. Gut das ich nochmal geschaut habe. 30 Minuten sagt Google Maps. Passt.


    Hier nochmal der Link zur Google Gallerie: https://photos.app.goo.gl/CcjZQYBwhWV4Yevz5


    Stay tuned!

    Reise nach Portugal, aktueller Status:


    Gestern Abend von Arrifana gemütlich nach Burgau bei Lagos getuckert. Die Empie 500 macht sich prächtig, auch wenn ich sie zwischendurch auf den südportugiesischen Buckelpisten als Enduro missbrauche. Der Ständer klappert aber wenn's stärker buckelt. Gehört wohl dazu.


    Kradkleidung in Südeuropa

    Ich fahre mit Übergangs-KradJacke ohne die Innenjacke und mit Armidunterhose, KradCargoJeans und viscoelastischen Kradhalbstiefel. Es ist warm wenn man rumsteht, ich schwitze ordentlich und will die Tage mal wieder meinen Helm feucht auswaschen und auswischen. Hab' dafür eigens MF-Tücher eingepackt. Für meinen Helm (Shoei GT Air 2) hätte ich aber wirklich gerne eine aktive Belüftung. Es gibt wohl Helme, die sowas haben. Ich weiß jetzt warum. Den Helm habe ich vor meiner Abreise mit passend ausgeschnittenen 3M Reflektorband-Streifen frankreichkompatibel gemacht. Ist nicht so super schön, aber ich werde auf jeden Fall gesehen.


    Die Übergangsjacke ist eine Tornado 3 von Revit, alle Polster mit dabei (Level 2). Nicht so richtig zu empfehlen. Die Jacke ist gut, keine Frage, aber die Innenjacke ist zu viel Fummelei und den Aufpreis nicht wert. Besser ist es eine reine Sommerjacke (gibt's auch von Revit) und dann einen Polarfleece Pullover oder eine Polarflieece Jacke dazu zu kaufen, die man bei Regen oder Kälte mit drunterzieht. Das hab ich in den Pyrenäen gemacht, hat super gepasst.


    Etappen

    Zur Frage der Ettapen und wie ich fahre bzw. gefahren bin:

    In Frankreich wollte ich die Mautstraßen vermeiden und bin über Land gefahren. Das was gut und interessant, hat aber auch ordentlich gedauert. Den ersten Tag war ich 10 Stunden unterwegs (ich lass mir Zeit und mache oft Pausen, auch um die Fliegen von der Scheibe zu putzen). Ziel war ein kleines Kaff im franzischen Niemandsland, ca. 50km oder so südöstlich von Paris (Lindry). AirBnB für 25 Euronen, danach am nächsten Tag quer rüber nach La Rochelle. Schick AirBnB Suite mit Privatbad für ca. 30 Euro. Nice. Dann weiter ins Umland von Bordeaux, südlich davon. AirBnB, 25 Euro, ein bißchen schäbig, aber super nette Familie. Schön mit Google Translate unterhalten. Die konnten kein Englisch oder Deutsch, ich kein Französisch, ging aber gut und war lustig.

    Am nächsten Tag weiter nach Biaritz / Anglet. AirBnB Privathostel. 28 Euro für ein Bett in einem kleinen 3-Bett Herbergszimmer. Deutlich andere Preisgruppe, weil "Biaritz!". Tolle Begegnungen und Gespräche mit super netten und interessanten Amis, Deutschen, Franzen, Spaniern, etc. Sehr schön. Quatschen bis 1 Uhr Nachts.

    Der Strand von Anglet war 8 Gehminuten entfernt und Surfen ist in der Gegend Standardfreizeitbeschäftigung #1 (siehe Gallerie).

    Die Herberge ist faktisch eine Surferherberge mit Surfbrettgarderobe im Flur (kein Scherz) und die gesamte Judend aus der weiteren Gegend trifft sich nach der Schule mit Ihren Scootern mit Surfbrettträger an dem epischen Strand von Biaritz/Anglet. 10km+ lang, 500m Breit. Absolut umwerfend. Es war, als ob sich die ganze Jugend Europas nach dem CoViD 19 Ausfall dort wieder versammelt. Tolle Eindrücke und Strand und Wellen aus der Premiumliga. Und natürlich auch sehr hübsche, junge leicht bekleidete europäische Surfchicas. :-)) Der junge Ami auf meinem Zimmer war aus Kalifornien und ist 7 Stunden/Tag surfen gegangen. O-Ton "Hab' in meinem Leben noch nie so viele Barbusige gesehen wie in der letzten Woche." Welcome to Europe! konnte ich da nur sagen.

    Danach weiter nach Santander, Spanien. Auch wieder über Mautstraßen, wie am Vortag, ich musste Strecke machen um nicht noch 10 Tage bis nach Arrifana zu brauchen. BIllig-AirBnB in einer nach Katzen riechenden Stadtwohnung. War aber erträglich, auch wenn ich dei Küche gemieden hab'. Standander ist eine seltsame Wohngettostadt mit sehr morbidem Charme aus der Franco-Zeit. Ca. 150 000 Einwohner in einer etwas abgerockten großen quasi-sozialistischen Wohnsiedlung mit großem Hafen. Faktisch das genaue Gegenteil von Biaritz, aber mit netten kleinen Inseln in der Bucht und kleinen Orten und wohl auch ganz netten Surfkompatiblen Stränden in der Gegend.

    In den nächsten zwei Tagen hab ich nur noch Strecke gemacht, quasi Luftlinie runter zu portugiesischen Grenze, dort in einem portugiesischem Kaff mit Billig-AirBnB mit Premiumzimmer und Betreuung übernachten (das absolute Gegenteil von der Santander Erfahrung, aber zum gleichen Preis), dann am nächsten Tag gleich weiter via Mautstrecke nach Arrifana. Südportugiesisches Inland, Mautautobahn für mich ganz alleine. Sehr geil. Bin damit jetzt auch schön öftern 30+ Minuten 140km/h gefahren.

    22 Uhr Abends Ankunft in Arrifana Surf School & Camp. Sehr geile Örtlichkeit. Siehe Gallerie.


    Sprit

    Deutlicher Unterschied im Verbrauch bei 80 km/h vs. 140 km/h. Logisch, aber die konkrete Erfahrung macht's nochmal deutlicher. Bei 80km/h sind die 4,3 Liter tatsächlich halbwegs realistisch. Die Scheibe und das Gepäck haben natürlich ihre Auswirkung auf den Verbrauch.


    Reifendruck & Öl

    Immer noch im grünen Bereich. Hab' einmal beim Hintereifen auf 2,6 bar nachgeschoben, das war aber eher zur Beruhigung und wohl nicht nötig. Öl war letzte Woche bequem in der unteren Hälfte, werde heute oder morgen nochmal checken. Der Hinterreifen macht sich noch gut, wird aber eventuell spätestens nach der Reisen erneuert werden müssen.


    Gepäck

    Givi v56 (56L) Topcase für Daypack, Shoei Helmbeutel, Schwamm, Trinkflaschen und Kleinkram.

    Meine Reisegepäck ist eine Budgetlösung mit einem schwarzen Miltec 140L US Seesack, Expressschlingen, Reepschnur, Schraubkarabinern und geschickt platzieren Prusik-Klemmknoten und Spierenstichen (siehe Gallerie). Passt hervorragend. Im Seesack hab' ich meine Freitauchflossen (1m+ lang), meinen Kitesuft-Neoprenanzug, Kitegurt und 3 wasserdichte Packsäcke (10L) mit kleinkram und Wäsche drin, Zimmerschlafsack, MF-Outdoorhandtuch, Kulturbeutel, sowie einen Schuhbeutel, Fleecepullover (griffebereit ganz oben) und meinem Surf-Frotteehoodie, auch als Strand/Duschhandtuch zu gebrauchen.

    Den Seesack hab' ich mit Kleiderwachs und einem Haarfön vor der Abreise wasserdicht/abweisend gemacht. Zwei Schichten. Ist ein bißchen Arbeit und hat 1-2 Stunden gedauert, aber passt und ist Budget-mäßig nicht zu schlagen. Wer für 60-70 Euro sein MP3 Fernreisegepäck brauchbar und mit viel Platz in den Griff bekommen möchte, dem kann ich meine Lösung empfehlen. Der Beutel ist so schwer und ordentlich Festgezurrt, dass ich die Empie auch mal ein paar Minuten aus den Augen lassen kann. Auf- und Abbocken mit dem vollen Sack festgeschnallt fällt aber eher aus. Das muss man planen, sonst muss man im großen Stil Wuchten und das geht am Hang oder auf Schotter gar nicht.

    Die 140 L sind nicht ganz ausgefüllt. Selbst mit Ausrüstung würde wahrscheinlich auch ein 100L Sack ausreichen. Wegen des Gepäcks hab ich Soziusdruck im Hinterreifen (2,6 bar)


    Was jetzt?


    Soweit zu meiner Reise. Ich bin jetzt den Rest meiner Zeit (faktisch den ganzen Juni) in Burgau bei Lagos und werde die Empie für lokale Fahrten benutzen. Die Rückreise werde ich wahrscheinlich vollständig über Mautstraßen erledigen. Auf Kitebrett komme ich jetzt hoffentlich auch endlich mal, morgen Mittag ist die erste Session in der Lagune. Wünscht mir Glück.

    Die Fotogallerie wird regelmäßig nachgefüllt und ein, zwei Posts mache ich hier sicherlich auch noch.

    Gute Fahrt!

    Danke für's Feedback. Neue Fotos nachgeschoben. Das passiert die nächsten Wochen immer mal wieder, also gerne mit verfolgen.

    Zu den Anmerkungen und Fragen ein paar Stichpunkte:


    • Die Empie macht sich gut. Keine Zickerreien, bin sehr zufrieden.
    • Das Reifenthema hab' ich im Blick. Ich bin jetzt an der Algarve, werde nicht mehr so viel rumfahren aber wohl spätestens nach der Rückkehr bei der fälligen Inspektion wahrscheinlich einen Reifenwechsel machen. Wenn's eng wird, mach ich den hier in Portugal noch.

      Ich muss hier eh noch ne Weile über Schotterpisten fahren (eine Scrambler oder kleine Enduro wären an manchen Stellen passender), da macht es wenig Sinn, voreilig zu wechseln, zumal hier nix groß mit Regen ist in den nächsten Monaten.

      Beruhigens ist aber, das Piaggio überall betreut wird, ich glaube für meine Empie einen Reifen zu kriegen wäre an einem Nachmittag erledigt, zumal südlich von Paris und natürlich auch auf Iberia Scooter und MaxiScooter zur Kategorie "Alltagsgefährt des Bürgertums" gehören.
    • Ihr glaubt nicht, wie wichtig ein Schwamm ist. Hab' mir in Frankreich einen an der Tanke gekauft um die Scheibe sauber wischen zu können. Kommt seit dem regelmäßig zum Einsatz.
    • Ein Standardverkehrsmittel dieser Region, ab Frankreich Atlantik abwärts: LeichtKrad mit Surfboardträger. 8-) (siehe Gallerie)

    Hier ein detailierter Post zum Thema "Schlüssel nachmachen", vielleicht sind da Infos, die für Dich hilfreich sind. In den Folgekommentaren sind auch ein paar interessante Details. Wichtig ist, das Du ...

    1. bei Schlüsselmachern mit der richtigen Ausrüstung auch den Masterkey nachmachen kannst
    2. Es 10-20 Euro oder noch mehr preiswerter sein kann, einen Rohlinge zu nehmen, der nicht original von Piaggio sind sondern aus dem Drittanbieterangebot des Schlüsselmachers stammen

    Mein Tip: Gebraucht vom Händler kaufen. Spart ein paar Tausender. Ich wollte eine 300er oder 400er kaufen, hab' dann aber eine gebrauchte 500er beim Händler gekauft. 10 000km schon runter, aber für weniger als 7000 Euronen zu haben. Wenn Du eine gebrauchte beim Händler des Vertrauens kaufst, hast Du die Inspektion schon drin und kannst ein bißchen Extra für Zubehör ausgeben. Größere Frontscheibe, Sitzheizung, Heizgriffe oder was sonst noch so das Herz gegehrt.