Gaszug fetten

  • Hallo MP3-Freunde,


    Nach längerer Regenphase hab ich beim Beschleunigen festgestellt, dass sich der Gashebel bisschen schwerer bewegen lässt. Ich gehe stark davon aus, dass es am fehlenden Fett im Gaszug liegt (dieser wurde seit einem Jahr und über 10.000 km nicht gefettet).


    Nun die Frage in die Runde: wie fettet man eigentlich den Gaszug (gibt es dafür eine Anleitung) und welches Fett sollte man dafür am besten nehmen?


    Schöne Grüße.


    Luke

    Der Hubraum des Fahrzeugs sollte den des eigenen Hirns nicht übersteigen. :mp3:

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  • kein Fett, nimm Maschinenöl, Balostol oder ähnliches. auch kein WD40, da sind zuviele Lösungsmottel und zu wenig Öldrin. Mußt aber das handgas ausbauen, damit du an die bowdenzüge kommst.

  • Hmm... da ich auch im Regen / Winter fahre, wäre es schon vor Vorteil, alles abzudecken. Gibt es da eine "Universallösung"?


    Schöne Grüße.


    Luke

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  • Das hört sich schon mal gut an. Ich besorge mir dann heute noch ein Maschinen öl und kümmere mich darum am Wochenende.

    Es ist mittlerweile nämlich echt nervig mit diesem Widerstand zu fahren.


    Vielen Dank für die Tipps.

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  • "Balli-Lol" hat alle uns bekannten Guten Eigenschaften, aber Vorsicht verbindet sich mit Wasser, zum Konservieren..... Hmm eher nicht, "WDe-Viezisch", ist zu agressiv, weil es zum reinigen/Waschen/Schmieren ist, also spült es alles weg....... Ich habe noch ein anderes Hobby, mit aus Metall gefertigten Geräten die Hochpräzise zusammen passen müssen, geschmiert und konserviert werden müssen.... ADDINOL (Waffenöl) kam am Ende bei mir raus - was die BW einsetzt kann nicht verkehrt sein! Abgesehen davon koste 1L Addi in der Bucht ca. 10€, wir wissen alle was das andere Zeug's kostet! Probiert's aus

  • Kann aber auch gut sein, dass der Bowdenzug defekt ist. So schwergängig kenn ich das nur von den alten Schaltwespen oder Japanern aus den 70ern. Wenn die Seele einen oder ein paar Drähte frei gibt, hat man dieses Symptom, gerne ist auch die Hülse an einer nicht einsehbaren Stelle mal gequetscht oder geknickt, z.B. durch den Lenkeinschlag.

  • Kann aber auch gut sein, dass der Bowdenzug defekt ist. So schwergängig kenn ich das nur von den alten Schaltwespen oder Japanern aus den 70ern. Wenn die Seele einen oder ein paar Drähte frei gibt, hat man dieses Symptom, gerne ist auch die Hülse an einer nicht einsehbaren Stelle mal gequetscht oder geknickt, z.B. durch den Lenkeinschlag.

    Dann müsste der Widerstand aber durchgehend spürbar sein - oder? Bei mir ist es so ein neuralgischer Punkt wenn ich den Gashebel auf ca. 2/3 aufdrehe.

    Es geschah, als es tagelang regnete und der Roller draußen stand... davor war das Problem nicht da. Ich probiere es erstmal mit dem fetten, sonst ist der Bowdenzug dran. ;)


    Was verwendet eigentlich Piaggio dafür? Weiß es Jemand zufällig?

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  • Was verwendet eigentlich Piaggio dafür? Weiß es Jemand zufällig?

    Grafitfett, aber nur einnmal bei der Fertigung!


    Normalerweise sind am Anfang und Ende der Züge Gummiabstreifdichtungen dran, sodas Feuchtigkeit nicht eindringen sollte/kann und daher ein Nachfetten nicht mehr nötig ist. Ist auch schlecht möglich, denn man kommt ja da kaum rein und der Zwischenraum von Seil und Führung lässt auch bei der Enge keine ordentliche durchgängige Nachschmierung zu.


    Außer man tauscht nur das Seil (wie ich es nach dem Reißen gemacht habe), denn die Hülle trägt meißt kaum bis garkeine Beschädigung nach sich.

    Da habe ich das Seil vorher mit Grafitfett eingerieben und dann in die Hülle bis nach oben zum Griff geführt, da kommt dann schon etwas vom Fett auch mit oben an. ;)


    Gruß


    Der Sisko

  • An sich ja, allerdings wird das Gummi mit der Zeit fest / porös und lässt irgend wann doch mal das Wasser durch. Und wenn ich dran denke, wie oft ich am Gas ziehe, wenn ich täglich insgesamt ca. 20 km im Stau stehe bzw. im Stop-And-Go-Verkehr, spielt der Abrieb dann auch keine unwichtige Rolle.


    Das mit dem Seil wusste ich nicht, ich dachte nämlich, die hätten an beiden Seiten diese "Kugeln" zum Einhacken!?

    Aber gut zu wissen. :)


    Gruß


    Luke

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  • Dann müsste der Widerstand aber durchgehend spürbar sein - oder? Bei mir ist es so ein neuralgischer Punkt wenn ich den Gashebel auf ca. 2/3 aufdrehe.

    Es geschah, als es tagelang regnete und der Roller draußen stand... davor war das Problem nicht da. Ich probiere es erstmal mit dem fetten, sonst ist der Bowdenzug dran. ;)


    Was verwendet eigentlich Piaggio dafür? Weiß es Jemand zufällig?

    Hallo Luke_86,


    wenn Du den Gasgriff loslässt bleit er an irgendeine Stelle stehen oder geht er in Nullstellung ?

    Sollte er nicht zurück gehen würde ich raten den Gas Zug zu tauschen, dann mach aber direkt beide.

    Wie alt ist dein Empi ?


    Gruß Günter

  • Also ich hatte bis vor kurzem das gleiche Problem nach Regen und so wie man den Roller abstellt (parkt) kann sich da wohl ungünstig Wasser sammeln, so ging der Gasgriff nicht mehr von alleine zurück in 0 Stellung. Das hat sich aber dann zunächst von selber gelöst bei der Inspektion wurde dann seitens der Werkstatt gefettet und jetzt gehts wieder normal.

    Grüße :Wink:


    Es ist nicht Klug klüger zu sein als notwendig

  • Guenter

    Interessanterweise geht mein Gaszug in die Nullstellung zurück. Nur das letzte Stückchen muss ich noch manuell zurücksetzen. Da sprechen wir aber von Millimetern. Einen kompletten Seilzug möchte ich erstmal nicht wechseln, weil ich mir vorstellen kann, dass man dafür den halben Roller zerlegen muss... dazu fehlt mir aktuell leider die Zeit... und Motivation. :Floet:


    OBIWAN1

    Ich vermute auch, dass der Regen dem Roller den Rest gegeben hat. Ich bin auch im tiefsten Winter in der Stadt, Autobahn und Landstraße gefahren... alles in allem suboptimal für das Fahrzeug. So langsam rächt sich das.

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